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Vergleich zum Vorjahr

Die Schaden- und Unfallversicherung im Jahr 2010


Trotz der hohen Schadenbelastungen durch Naturereignisse konnte die Schaden- und Unfallversicherung – auch dank des erneuten Beitragswachstums – einen versicherungstechnischen Gewinn, allerdings deutlich unter Vorjahresniveau, erzielen.

Die gesamtwirtschaftliche konjunkturelle Erholung in Deutschland zeigte sich auch in der Versicherungsbranche. Erstmals nach fünf aufeinanderfolgenden Jahren verzeichneten die Beiträge der Schaden- und Unfallversicherung im Jahr 2010 mit 0,7 Prozent (Vorjahr: +0,2 Prozent) wieder ein eindeutigeres Plus und beliefen sich damit auf 55,1 Milliarden Euro. Wachstumsträger waren die Private Sachversicherung und die Kreditversicherung, hier wirkte sich ihre besondere Rolle im Zusammenhang mit dem staatlichen Hilfspaket aus. Auch die Allgemeine Unfallversicherung und die Rechtsschutzversicherung trugen zum Beitragswachstum bei. Und in der Kraftfahrtversicherung konnte seit 2004 erstmals wieder ein leichtes Beitragswachstum erreicht werden. Ein Rückgang war dagegen im Zuge der vergangenen Wirtschaftskrise in der Transportversicherung und der Allgemeinen Haftpflichtversicherung festzustellen.

Die Geschäftsjahresschäden stiegen im vergangenen Jahr dagegen deutlich um 3,1 Prozent auf 43,2 Milliar-den Euro. Maßgeblich hierfür waren bereits zu Beginn die lange Frostperiode, die ihren Tribut insbesondere im Bereich Leitungswasser, Kraftfahrt und Unfall forderte sowie im weiteren Jahresverlauf der Orkan »Xynthia« und das Neiße-Spreehochwasser. Damit erhöhte sich die Combined Ratio auf rund 98 Prozent (Vorjahr: 95,6 Prozent).

Entsprechend reduzierte sich der versicherungstechnische Gewinn gegenüber dem Vorjahr um 1,2 Milliarden Euro auf 1,1 Milliarden Euro.

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