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Vergleich zum Vorjahr

Kapitalmarktentwicklung


Die Kapitalmärkte haben sich im Vergleich zu den Vorjahren deutlich beruhigt. Allerdings stieg die Sensibilität der Investoren für Ausfallrisiken von Staatsanleihen merklich an. Im Laufe des Jahres mussten Griechenland und Irland mit Finanzmitteln der EU-Partnerländer und des Internationalen Währungsfonds unterstützt werden.

Die Schwankungen der internationalen Aktienmärkte hielten sich 2010 im Vergleich zu den beiden Vorjahren im Rahmen und spiegelten nur phasenweise die verbleibende Unsicherheit über die konjunkturelle Entwicklung und die Stabilität des Finanzsystems wider. Während der Euro Stoxx 50 das Jahr etwa 6 Prozent niedriger abschloss, gewann der DAX im Vergleich zum Jahresanfang rund 16 Prozent.

Die anhaltende Unsicherheit an den Staatsanleihemärkten, die hohe Arbeitslosigkeit und der geringe Inflationsdruck in vielen Industrieländern veranlassten die dortigen Zentralbanken, ihre Niedrigzinspolitik fortzusetzen. So blieb der Leitzins der EZB und der Bank von England bei 1 Prozent beziehungsweise 0,5 Prozent. Die US-Notenbank ließ ihren Leitzins bei 0–0,25 Prozent und entschloss sich im Herbst 2010 außerdem zu einer weiteren Runde unkonventioneller geldpolitischer Maßnahmen, um die langfristigen Zinsen niedrig zu halten.

Die Rendite zehnjähriger deutscher Staatsanleihen fiel im Laufe des Jahres von 3,4 Prozent auf 3,0 Prozent. Die Rendite zehnjähriger US-amerikanischer Staatsanleihen sank von 3,8 Prozent auf 3,3 Prozent.

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