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Kapitalmarktentwicklung


Die internationalen Aktienmärkte verzeichneten ab März 2009 kräftige Kursgewinne, nachdem bis dahin immer wieder deutliche Kurseinbrüche zu beobachten waren. Im Jahresverlauf konnte der Euro Stoxx 50 um 21,1 Prozent zulegen. Der DAX gewann im Vergleich zum Jahresanfang 23,8 Prozent.

Im Zuge der positiven Entwicklung auf den Aktienmärkten sowie der zunehmend optimistischeren Konjunkturerwartungen stieg die Rendite zehnjähriger deutscher Staatsanleihen seit Jahresanfang von 2,9 Prozent auf 3,4 Prozent. Die Rendite zehnjähriger US-amerikanischer Staatsanleihen erhöhte sich im Jahresverlauf von 2,3 Prozent auf 3,8 Prozent.

Zur Verbesserung der Lage auf den Kapitalmärkten ergriffen die Zentralbanken auch unkonventionelle geldpolitische Maßnahmen. So blieben vielen Notenbanken kaum Spielräume für weitere Senkungen ihrer Referenzzinssätze. Um die Liquidität zu erhöhen, wurden teilweise staatliche und private Wertpapiere aufgekauft. Außerdem wurden wiederholt Leitzinssenkungen vorgenommen. Die Europäische Zentralbank reduzierte ihren Referenzzinssatz von 2,5 Prozent auf 1,0 Prozent (Ende Dezember). Die Bank von England senkte ihren Leitzins von 2,0 Prozent auf 0,5 Prozent (Ende Dezember). Der Referenzzinssatz der US-Notenbank verblieb mit 0 bis 0,25 Prozent auf seinem Jahresanfangsniveau.

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