Neugeschäft
Der Gesamtbeitrag des Neugeschäfts stieg in 2009 um 44,1 Prozent von 260,0 Millionen Euro auf 374,7 Millionen Euro. Ursächlich für diesen Anstieg war die große Nachfrage beim Kapitalisierungsprodukt MaxiZins in Höhe von 332,4 Millionen Euro, die gegenüber dem Vorjahr um 124,4 Millionen Euro und damit um 59,8 Prozent höher lag. An den laufenden Beiträgen gemessen ging der Neuzugang aber – ähnlich wie die Entwicklung in der gesamten Branche – um 20,6 Prozent zurück. Hier machten sich insbesondere die Auswirkungen der Finanz- und der Arcandorkrise bemerkbar, allerdings auch das vorsichtigere Vorgehen bei den Vertriebsaktivitäten. Die Beitragssumme des Neugeschäfts sank im abgelaufenen Geschäftsjahr auf 962,8 Millionen Euro (Vorjahr: 1.024,1 Millionen Euro).
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Zusammensetzung des Neugeschäfts |
2009 |
2008 |
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Neugeschäftsbeitrag in Tsd. € |
374.657 |
259.963 |
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Kapitalversicherungen (einschließlich Vermögensbildungsversicherungen) |
8,4% |
13,8% |
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Risikoversicherungen |
1,6% |
2,9% |
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Rentenversicherungen (einschließlich Berufsunfähigkeits- und Pflegerentenversicherung) ohne sonstige Lebensversicherungen |
0,8% |
1,4% |
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Sonstige Lebensversicherungen |
89,2% |
81,9% |
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Kollektivversicherungen |
0,0% |
0,0% |
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Summe |
100% |
100% |
Wiederanlage
Ein wichtiges Indiz für die Zufriedenheit unserer Kunden ist die Wiederanlagequote. Wir freuen uns, dass wir auch im Geschäftsjahr 2009 wieder einen großen Anteil der fälligen Ablaufleistungen für die Wiederanlage bei uns gewinnen konnten. Das belegt die hohe Attraktivität der KarstadtQuelle Lebensversicherung AG für die Kunden. Das am häufigsten gewählte Wiederanlageprodukt war das Monatsgeld MaxiZins.
Wenn auch die Wiederanlagequote mit 15,2 Prozent, im Vergleich zu 17,1 Prozent im Vorjahr, gesunken ist, halten wir dies im Hinblick auf das derzeit nicht einfache Umfeld, das durch den zunehmenden Konkurrenzkampf um den höchsten Zinssatz für Geldanlagen und nicht zuletzt auch durch die Finanzmarktkrise geprägt ist, für ein gutes Ergebnis.
Versicherungsbestand
Der Bestand an Versicherungen unserer Gesellschaft – gemessen an der Versicherungssumme – erhöhte sich um 3,6 Prozent auf 12,729 Milliarden Euro. Die Zahl der Verträge ging leicht um 30.934 auf 1.272.350 Stück zurück. Bezogen auf den Beitrag reduzierte sich der Bestand gegenüber dem Vorjahr um 2,4 Prozent.
Die Anzahl der Sterbegeldversicherungen belief sich zum Jahresende auf 446.351 Verträge in unterschiedlichen Tarifen, was einer Zunahme gegenüber dem Vorjahr von 5,5 Prozent entspricht.
Bei der Risikoversicherung wuchs der Bestand im Geschäftsjahr 2009 gegenüber dem Vorjahr um 12,3 Prozent auf 58.669 Verträge.
Die Abläufe in 2009 stammen – bezogen auf die Ablaufleistung – zu 47,4 Prozent aus den kapitalbildenden Lebensversicherungen mit und ohne Gesundheitsfragen des regulierten Altbestandes (abgeschlossen bis 31.Dezember 1994). Zu 28,4 Prozent stammen sie aus den kapitalbildenden Lebensversicherungen ohne Gesundheitsprüfung des Neubestandes.
Schwerpunkt der vertrieblichen Aktivitäten war auch im Jahr 2009 die Sterbegeldversicherung, sodass sich deren Anteil am Bestand im Vergleich zum Vorjahr nochmals von 32,5 Prozent auf 35,1 Prozent erhöhte. Bei der Sterbegeld- und Kapitallebensversicherung ohne Gesundheitsfragen wurden 72.480 neue Verträge abgeschlossen.
Nähere Angaben können den Übersichten im Kapitel Versicherungsarten und -bestand entnommen werden, die Teil des Lageberichts sind.

